Wolfgang Chmelir verantwortet die interne und externe Kommunikation sowie den Bereich Marketing Services der Miba AG. Wir haben ihm die Frage gestellt, sind Marketing und Kommunikation für ein „B2B-Unternehmen“ überhaupt nötig?

Marketing und Kommunikation von B2B-Unternehmen müssen heute sehr unterschiedliche Ziele verfolgen und sehr unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Einerseits gilt es, einen klaren Mehrwert der Produkte oder Dienstleistungen für die B2B-Kunden zu schaffen und zu kommunizieren. Daneben stehen erfolgreiche B2B-Unternehmen aber immer stärker vor der Herausforderung, die für das Wachstum und den Aufbau neuer Geschäftsfelder benötigten Mitarbeiter zu finden – man denke nur an die vielen neuen Möglichkeiten rund um neue digitale Produkte und Dienstleistungen in der produzierenden Industrie, für die es schon heute viel zu wenig Fachkräfte gibt. B2B-Unternehmen müssen sich intensiv mit den Möglichkeiten der Kommunikation gegenüber der breiten Öffentlichkeit, also B2C-Kommunikation beschäftigen, um Employer Branding erfolgreich betreiben zu können.

Noch zur Miba AG:

Die Technologiegruppe Miba beschäftigt 6.900 Mitarbeiter an 23 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, rund 2.500 davon an sieben Produktionsstandorten in Österreich. Die Miba entwickelt und produziert Lösungen, die Motoren, Antriebssysteme, Energieproduktion und Energieübertragung effizienter und damit umweltfreundlicher machen. Sie leistet damit jeden Tag einen kleinen Beitrag dazu, unsere Welt ein wenig sauberer zu machen – ganz nach ihrer Mission: Technologies for a cleaner planet. Miba Technologien findet man weltweit in PKW, LKW, Bussen, Schiffen, Flugzeugen, Kraftwerken und Stromnetzen.
Rund 250 Mitarbeiter der Miba sind in Forschung und Entwicklung beschäftigt, die Forschungsquote ist mit 4,7% traditionell hoch. Das Unternehmen wurde 1927 in Laakirchen bei Gmunden gegründet, heute wird es in dritter Generation von F. Peter Mitterbauer geleitet.